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Subject: Re: "distributinsfreies" System
From: Christian Stieber
Date: 16 Apr 1999 14:32:00 -0000


Matthias Eckermann (Matthias.Eckermann@lrz.uni-muenchen.de) wrote:

> Angesichts der Tatsache, dass ich das vor ein paar Jahren
> mal gemacht habe, bin ich froh, jetzt SuSE (oder was auch immer)
> einfach so installieren zu koennen. Da ist zwar ein ganz erheblicher
> Overhead dabei, aber "time is money" oder so, ...

Naja, Overhead stört mich weniger. Das Problem ist für mich einfach
daß die Distributionen mit ihren Paketmanagern mir ihre Vorstellungen
(Dateilayout, Benutzerkennungen, Compile-time-Optionen usw.)
"aufzwingen" wollen. Bei einem selbst aufgebauten System weiß ich was
wie eingestellt ist, wo es Probleme geben könnte, ich brauche mich
nicht mit "Dependencies" oder abstrusen "Policies" herumschlagen und
kann neue Software direkt installieren ohne auf ein foo.rpm oder
foo.deb warten zu müssen.

Gut, bei Debian kommt noch hinzu das diverse Installationsskripten
(z.B. für X11) nicht funktionieren, so daß sowieso Handarbeit angesagt
ist --- erschwert dadurch daß man erstmal erforschen muß wie die
Distribution das entsprechende Paket aufgebaut hat.

> Allerdings mache ich Apache, Samba und die Datenbanken immer noch 
> per Hand: "da weiss man, was man hat", ...

Eben :-)

Christian


-- 
Christian Stieber        http://www.informatik.tu-muenchen.de/~stieber