[Date Prev][Date Next][Thread Prev][Thread Next] [Date Index] [Thread Index]

Subject: Offtopic aber interressant: Windows mit PCs verdongelt
From: Wolfgang Kutscherauer
Date: 30 Oct 1999 15:15:35 -0000


Das ist ja wohl der Hammer, was auf der Seite steht!!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.heise.de/newsticker/data/cp-29.10.99-005/
Title: Heise News-Ticker: Windows mit PCs verdongelt
heise online
Sie fahren ab auf Python? iX 11/99 jetzt im Handel !
 

heise online

   

  Meldung vom 29.10.99

   

c't     iX     Telepolis

  Suchen nach... News c't-Artikeln iX-Artikeln Shareware Treibern Firmenkontakt Jobs

7-Tage-News
News-Archiv
News auf PDA

JOBBÖRSE

Telefontarife
Free- & Shareware
Provider (Privat)
Provider (Firmen)
Jahr-2000-Forum
Veranstaltungen

Hier klicken!

Aktionen
 Krypto-Kampagne
 Schulen ans Netz
 Netz gegen Kinderporno
 Stimm gegen Spam

 Abo & Heft
 Kontakt, Impressum

eMedia-SHOP

   
news [<< Vorige]  [Nächste >>]

Windows mit PCs verdongelt

Microsoft plant offenbar schärfere Bedingungen für Windows-OEM-Lizenzen, die auf eine strikte Kopplung an das jeweilige PC-Modell hinauslaufen. Statt einer vollwertigen Installations-CD sollen die PC-Hersteller ihren Kunden nur noch eine Recovery-CD mitliefern, von der das Betriebssystem im Notfall wieder aufgespielt werden kann. Technische Vorkehrungen, etwa die Abfrage einer BIOS-ID oder einer PCI-Vendor-ID, sollen die Installation auf einem anderen PC-Modell verhindern.

Über Microsofts Pläne berichtete der britische News-Dienst The Register bereits am 18. Oktober. Doch während es zunächst nach einer rein britischen Angelegenheit aussah, verdichten sich inzwischen die Anzeichen dafür, dass auch die deutsche PC-Branche betroffen ist. Nach c't-Informationen sind die größeren OEMs, die ihre Windows-Lizenzen direkt von Microsoft beziehen, bereits über die geplanten Bedingungen unterrichtet worden. Ein Insider berichtete gegenüber c't: "Die Recovery-CD für Modell 1 wird auf Modell 2 nicht mehr laufen."

Microsoft hat es offenbar auf den sekundären Markt für Windows-Lizenzen abgesehen, die große PC-Hersteller vergleichsweise billig einkaufen können. Lässt sich die Hardware nicht in der erhofften Stückzahl absetzen, werden ungenutzte Lizenzen einfach weiterverkauft. Erst jüngst kam ein solcher Fall in einem c't-Testkauf ans Licht: Ein PC der Firma Snogard wurde mit einem OEM-Windows für einen IBM-Rechner geliefert, das nach Darstellung von Microsoft eine "Raubkopie" darstellt (siehe Titelthema "PCs von der Stange", c't 21/99). Snogard versicherte demgegenüber, die Software sei rechtmäßig erworben. Microsoft fehle jede rechtliche Handhabe gegen diese Form der Weiterverwertung. Wenn jedoch die Recovery-CD künftig die Hardware, für die die Lizenz eingekauft wurde, quasi als Dongle voraussetzt, dann wäre dem Weiterverkauf ein Riegel vorgeschoben. (cp/c't)

[Version zum Drucken] [Per EMail versenden] [<< Vorige]  [Nächste >>]

Kommentare:
Re: Was ist daran neu? (Hermann Riemann, 30.10.1999)
Re: Atari (was Re: Da hilft nur noch OS/2!!) (Hermann Riemann, 30.10.1999)
Re: Diebstahl (was Re: Chancen für Softwarefirmen) (Hermann Riemann, 30.10.1999)
mehr...

     
Aktuelle Meldungen
Microsoft-Prozess noch lange nicht zu Ende
PCs für eine Mark -- gibts weiterhin nicht
Akamai startet wie eine Rakete an der Börse
Keine Einigung über Call-by-Call-Inkasso
Windows mit PCs verdongelt
Notebook-Fehler kostet Toshiba eine Milliarde Dollar
Jahr 2000: Tokio rät zur Bevorratung
Jahr 2000: Die Bundesregierung klärt auf
Weitere CHS-Töchter zahlungsunfähig
Intel positioniert sich als Internet-Firma
Hercules soll Marke für High-End-Grafik werden
MP3-Portable speichert 70 Stunden Musik
Weitere Meldungen...
 
Top-Meldungen
Gigahertz-CPU von Intel lässt auf sich warten
Crackdown der Piraterie im Internet angekündigt
Sinkende Computerpreise vorerst passé
AMDs Ziel: Intel überholen
   
Copyright © 1999
Verlag Heinz Heise