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Subject: Re: ffs, ext2, metadata operations, FreeBSD
From: Harald Milz
Date: 8 Mar 2000 11:37:44 -0000


Wolfgang Denk <wd@denx.de> wrote:
>> Kann das unter FAT32 oder NTFS nicht passieren? Sind das etwa JFSs?

> Nein, das sind keine JFS. Und zumindest unter  NTFS  kannst  Du  auch
> beliebig  viele  Daten  verlieren.  Aber dazu brauchst Du wohl mnicht
> einmal Stromausfälle :-(

Stimmt nicht ganz. NTFS arbeitet bezogen auf die Metadaten
transaktionsorientiert. Es ist kein JFS/LFS, aber um Längen besser als
FAT32 (und wurde von M$ wegen der vielgerühmten Stabilität aus gutem Grund
implementiert. 

-> ReiserFS
-> ext3

Merke: ein JFS/LFS stellt nicht die Integrität der Daten sicher, sondern
nur die der Metadaten, d.h. der Filesystemstruktur. D.h. bei einem Crash
ist das Dateisystem noch konsistent oder kann aufgrund des Transaction Logs
sehr schnell rekonstruiert werden (i.e. kein fsck im herkömmlichen Sinn).
Das heißt nicht, daß alle Nutzdaten nach einem Crash noch lesbar sind!
Unter AIX beispielsweise haben offene Dateien nach einem Crash die Länge
Null. 

> Ich kenne aber kein anderes JFS für Linux,  das  so  vollständig  und
> stabil ist wie das Reiser-FS.

Zur Stabilität hat sich Hans ja selber noch nicht zu 100% bekannt. Aus dem
Grund ist es auch noch nicht im Standardkernel. 

-- 
Niklaus Wirth has lamented that, whereas Europeans pronounce his name
correctly (Ni-klows Virt), Americans invariably mangle it into
(Nick-les Worth).  Which is to say that Europeans call him by name, but
Americans call him by value.