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Subject: Re: Copy & Paste, Windowmanager/KDE
From: Patricia Jung
Date: 28 Mar 2000 08:29:34 -0000


Hallo Christian und alle,
 Du hast am Mon, Mar 27, 2000 at 03:52:37PM +0000 folgendes geschrieben:
> 
> >> funktioniert bei irgendjemandem copy & paste zwischen verschiedenen
> >> X-Applikationen ohne Probleme?
> > Kein Problem bei denen, die ich verwende (falls Du copy mit der linken
> > und paste mit der mittleren Maustaste meinst)
> 
> das ist also sozusagen XWindow-Standard? Oder verwendest Du irgend ein
> Zusatzprogramm (z.B. xclipboard)?
Nein -- wie schon gesagt wurde: Der Grund, warum man unter Unix lieber 
eine 3-Tasten-Maus verwendet, ist schoN sehr alt
und etabliert und wird eigentlich nur von kranker und/oder nicht richtig
programmierter Software uebergangen.
 
 
> Kann ich z.B. eine Textdatei draggen und in StarOffice hinein droppen? Wenn
Nein. Drag&Drop ist unter X nicht vorgesehen. Ob eine Applikation das kann
und mit wem sie da zusammenspielt, haengt damit zusammen, ob das GUI-Toolkit,
mit der sie programmiert wurde, das kann (Qt, auf dem KDE basiert,
stellt entsprechende Funktionalitaet zur Verfuegung, daher koennen
Qt/KDE-Programme untereinander in der Regel D&D benutzen),
ob die Programmierer diese Funktionalitaet nutzen (einige KDE-Programme
spielen da z.B. nicht mit, auch ist nicht immer jegliche moegliche
D&D-Anwendung "eingeplant") oder ob ein externer Mechanismus verwendet
oder selbstgebaut wird, der D&D zur Verfuegung stellt. 
Leider hat der Vorteil vieler
Moeglichkeiten auch den Nachteil, dass Programme, die unterschiedliche 
Mechanismen verwenden, in der Regel nicht D&D-maessig zusammenspielen.

> das zuverlässig funktioniert (auch mit anderen Anwendungen) wäre dies ja
> teilweise ein Copy & Paste-Ersatz.
Das versteh ich nicht -- wieso willst Du eigentlich vorhandenes C&P durch
nur manchmal vorhandenes D&D ersetzen?

 
> Ich finde KDE halt einfach zu groß und ressourcenhungrig. KDE erinnert mich
Die D&D-Faehigkeit gehoert zu den Gruenden, warum es "zu gross und ressourcen-
hungrig" ist -- Kleinvieh macht auch Mist.
Ein schlanker Windowmanager (wie -- Ironie -- der KDE-Standardwindowmanager kwm)
ist vor allem deshalb schlank, weil er wenig
Funktionalitaet implementiert hat, hier beisst sich die Katze in den Schwanz.
 
> Die besten Applikationen - das ist für mich Software, die bereits ordentlich
> getestet wurde (stable), eine gute Anzahl an Features bereitstellt und mehr
> bietet als seine Konkurrenten bzw. Clones.
Ich fuerchte, diesen Anspruechen wird vollstaendig keinerlei Katalog
gerecht -- schlichtweg weil ein solcher Absolutheitsanspruch bei der Masse 
vorhandener Software am Personal haengt. 


Viele Gruesse

	Patricia