[Linux-ug] Der schiere RAM-Wahnsinn

Christian Brandt brandtc at psi5.com
Di Okt 16 03:25:47 CEST 2007


Also was mit dem RAM Markt los ist das ist der schiere Wahnsinn. Heute
hab ich auf Geizhals.at erstmals RAM für weniger als €20/GB gesehen. Ein
Bekannter rüstete mal eben zum Spaß seinen Zweisockel-Opteron für 500
Euro auf 16GB auf. Was man mit so viel Speicher alles für schöne
sinnlose Sachen anstellen kann...

Ich glaube daß wir davon profitieren daß die Windowswelt den Umstieg auf
64Bit nicht zeitnah über die Bühne bekommt. Dadurch sind 90% der
Computer auf zwei bis dreieinhalb GB nutzbares RAM beschränkt. Und daher
will niemand RAM weils eigentlich bei den nach wie vor vorherschenden
32Bit (Windows) Systemen nichts bringt. Gut für uns, denn unsereiner
installiert dann eben die 64Bit Version von <favorite open source
operating system> anstelle der 32Bit Version und freut sich über endlos
viel RAM und ungenutzten Swapspace.

Meiner blühenden Einbildung nach hat bei mir das Aufrüsten von 2GB auf
4GB mehr gebracht als die Aufrüstung von 512MB auf 2GB. Anscheinend hält
mein Rechner jetzt restlos alles im RAM was überhaupt je verwendet wird.
 Selbst wenn ich gleichzeitig ioQuake, OpenOffice und make -j starte
springt die Platte nicht mehr an. Da ich meinen Rechner auch nie
ausschalte sondern nur in StandBy versetze sehe ich kaum noch bei
irgendetwas irgendwelche Verzögerungen selbst kurz nach dem
Einschalten/Aufwecken und beim Starten sehr grosser Anwendungen.

Meine frisch aufgerüsteten Rechner:

Arbeitsplatz Intel E6300 4GB RAM Ubuntu 64bit 7.04
Arbeitsplatz AthlonXP 2100 2GB RAM Ubuntu 32bit 6.06
Server AthlonXP 2000 1,5GB RAM Ubuntu 32bit 6.06
Netzbackup Athlon 800 768GB Ubuntu 32bit 6.06

Also ich finde daß ein Druckserver mindestens ein GB braucht ;-)
Gebremst habe ich mich erst als ich über meinen C64 gestolpert bin, da
ist weniger dann doch mehr...

Christian Brandt




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