[Linux-ug] Der schiere RAM-Wahnsinn

Thomas Hummel email_an_tommi at gmx.de
Di Okt 16 10:34:59 CEST 2007


Hallo Karl-Heinz,

> Ein 10 Jahre alter Rechner mit 32 MB RAM und 150 MHz Taktfrequenz
> koennte all das was der Durchschnittsuser heute mit seinem
> Rechner anstellt  - Email, Spiele, Textverarbeitung,
> Webbrowser - auch ganz locker erledigen, wenn die
> Softwareentwickler nicht unnoetig RAM und Prozessorleistung
> verheizen wuerden fuer Dinge wie abgerundete Fensterecken,
> Softscrolling und noch groeberen Unfug. Das alles ist nur
> notwendig damit die Hardwarehersteller nicht vor einem
> gesaettigten Markt stehen und darben muessen.
Was ich komisch finde, ich KANN heute auch noch mit einem 8 Jahre alten
Rechner und 128MB (besser 256) fast alles tun. Wofür (abgesehen von
Gamern/Highend-Grafik-CAD usw.) man so aktuelle Hammerrechner überhaupt
braucht ist mir ein Rätsel.
Mein Hauptarbeitsrechner im Büro ist ein P233 mit 128MB, daran arbeite
ich täglich 10-12h und i.d.R. wartet der Rechner auf mich, nicht ich auf
ihn ;) - Sinnvoller finde ich da Investitionen in ein gescheites
Display...

> Und so kauft sich also der Durchschnittsuser alle 3 oder 4 Jahre
> einen neuen Rechner, weil sonst die neueste Software nicht
> darauf laeuft.
Ja, wenn man ein aktuelles Lin oder Win darauf laufen lassen will, was
bleibt einem übrig...

> Mein Sohn hat seinen Rechner auch aufgeruestet. Trotz
> Wasserkuehlung werkeln 7 Luefter in seinem Rechner.
> Er kommt jetzt immer noch ohne Raumheizung aus - aber nicht ohne
> Kopfhoerer. Den braucht er um das Roehren der Luefter zu
> uebertoenen.
*g*

Wahnsinn, der einzige Grund für mich auf aktuellere Rechner umzusteigen
ist nicht mehr kaufbare Hardware für die alten Schätzchen, die aktuellen
HDs werden nicht mehr unterstützt, USB2.0 war da noch nicht üblich (das
ist ein Umstiegsargument) - mehr Leistung und mehr Speicher/schnellere
Graka usw. braucht (zum 'normalen' Arbeiten) doch kein Mensch. Heutige
Software teilweise leider schon...

Naja, der Vorteil ist, man bekommt schöne Arbeitsnotebook z.B. von
Firmen für 'nen Appel und 'n Ei nachgeworfen. Gerade diese
SiemensBusiness-Serien finde ich sehr angenehm, taugen was, sind stabil
und leise und ein gescheites Teil bekommt man für um die 3-500 Euro
inkl. WinXP prof. oder für Linux natürlich genauso, da ist es dann (ohne
BS) ja sogar noch billiger.

Ich sage mir da immer nur, lass _die Anderen_ ruhig machen, sollen die
doch um/aufrüsten was das Zeug hält, wenn man davon gut profitieren kann
umso besser ;)

Um aber eine zum Thema passende Frage zu stellen. Bis wohin lohnt
eigentlich für Linux eine Speicheraufrüstung? Ich meine, wenn eh alles
(wie hier gelesen) im RAM passiert, bringt mehr Speicher dann noch
etwas?

LG,
Tommi





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